'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    13.Kalenderwoche: 30. März
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Ostermontag, 1. April 2024

DIE GRÜNE STUDIOAUSSICHT: DACHBEGRASUNG AB DEM 1. APRIL 
"
Unser Hausprojekt  zur Dachbegrünung wurde auf eine ganz neue Ebene gehoben", verkündeze von Studio Duisburg! Nach intensiver Forschung und innovativem Denken wurde beschlossen, die Dachflächen nicht nur mit gewöhnlichen Pflanzen zu begrünen, sondern mit etwas, das unserer Umwelt und unserer Gemeinschaft einen zusätzlichen Nutzen bringt. Ab sofort werden wir die Dächer mit einer exklusiven Auswahl von Cannabispflanzen...

Ein "Scherz-Artikel" zum 1. April...

1.111 Hochbegabte treffen sich im "Pott" - Mensa in Deutschland e.V. veranstaltet Anfang April Jahrestreffen 2024 in Duisburg  

Für das bundesweite Jahrestreffen von Mensa in Deutschland e.V., dem Verein für Hochbegabte, fiel die Wahl in diesem Jahr auf Duisburg. Vom 03. bis 07. April 2024 werden rund 1.100 Mensa-Mitglieder und Gäste aus ganz Deutschland und den Nachbarländern im Ruhrpott erwartet. Auch interessierte Bürger und Bürgerinnen sind in der Mercatorhalle willkommen.  


Falls man Menschen mit gelben Lanyards in und um Duisburg sieht, sind diese vermutlich auf dem Weg zu einem der über 300 Events, die beim Mensa-Jahrestreffen angeboten werden. Auf dem Programm stehen die Mitgliederversammlung und zahlreiche Vorträge, Workshops, Besuche von Firmen und Forschungseinrichtungen, Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten im "Pott" und geselliger Austausch der Mitglieder. Vom Planetarium Bochum bis Industriemuseum, von Marxloh bis Zoo und von Currywurst bis Sushi ist für alle etwas dabei.


Das Treffen ist vor allem geprägt von Neugier, gemeinsamem Lernen und Offenheit für Neues. Für hochbegabte Kinder und Jugendliche gibt es spezielle Programmangebote. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link empfängt Teilnehmende des Mensa-Jahrestreffens am Freitag, den 05. April 2023, um 11 Uhr im Duisburger Rathaus.  


Mensa – der Verein für hochbegabte Menschen
Mit über 17.000 Mitgliedern ist Mensa in Deutschland e.V. (MinD) bundesweit der größte Verein für hochbegabte Menschen. Mitglied werden kann, wer in einem normierten Intelligenztest nachweist, dass er einen höheren Intelligenzquotienten hat als 98 Prozent der Bevölkerung. MinD ist Mitglied von Mensa International, dem Dachverband aller nationalen Mensagruppen mit weltweit rund 145.000 Mitgliedern. Ein wesentlicher Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der menschlichen Intelligenz.


Dazu gehört vor allem das Aufspüren von Hochbegabung, zum Beispiel durch wissenschaftlich anerkannte Intelligenztests, aber auch die Vergabe von Stipendien. Mensa strebt an, menschliche Intelligenz zum Wohle der Menschheit aufzuspüren und zu fördern. Politische oder religiöse Ziele sind in der Satzung verbindlich ausgeschlossen. Mensa pflegt für seine Mitglieder eine intellektuell und sozial stimulierende Atmosphäre. Das Mensa-Vereinsleben ist so bunt und vielfältig wie die Gesamtheit seiner Mitglieder. Sie kommen aus allen Bevölkerungsschichten, Alters- und Berufsgruppen.  


IQ-Tests für Interessierte: Wer vermutet, hochbegabt zu sein, kann seinen Intelligenzquotienten bei Mensa testen lassen. Am 06.04. gibt es einen Test in Duisburg. Die Anmeldung zum IQ-Test ist online über die Mensa-Homepage www.mensa.de möglich, die Gebühr beträgt 60 Euro. Weitere Tests finden bundesweit statt, in Nordrhein-Westfalen unter anderem in Bochum, Siegen, Aachen, Wuppertal, Soest, Herne und Bielefeld.  
Weitere Informationen zu Mensa gibt es unter www.mensa.de, zum Jahrestreffen unter https://www.mensa.de/about/veranstaltungen/jahrestreffen-2024/.

Müll - Alles über die lästigste Sache der Welt
Inhaltsbeschreibung Ob wir die leere Chipstüte wegwerfen, den alten Computer entsorgen oder die Jeans aussortieren, die nicht mehr im Trend ist: Jeden Tag produzieren wir Müll. Das Problem ist, dass dieser Müll nicht einfach verschwindet, sondern oft aufwendig und kompliziert vernichtet werden muss. Aber wie funktioniert die Müllentsorgung eigentlich? Was gilt überhaupt als Müll? Und was lässt sich gegen die zunehmenden Müllmassen auf der Erde unternehmen?

In dem Sachbilderbuch von Gerda Raidt dreht sich alles um das Thema Müll, um seine Geschichte, die globalen Zusammenhänge seiner Entsorgung und Möglichkeiten der Abfallvermeidung. Das Buch soll aufklären und Kindern ohne erhobenen Zeigefinger und mit einer Portion Humor Handlungsoptionen aufzeigen. Gerda Raidt - ISBN 978-3-7425-0835-5
Leseempfehlung: Ab 7 Jahren - Empfehlung der Bundeszentrale für politische Bildung


Young Citizens - Handbuch politische Bildung in der Grundschule
Kinder im Grundschulalter sind Young Citizens – junge Bürgerinnen und Bürger. Sie nehmen durch zahlreiche Erfahrungen in ihrem sozialen Umfeld Machtstrukturen, Regeln und Handlungsmöglichkeiten wahr und gehen auf ihre Weise mit ihnen um. Dieser frühe Lernprozess kann im demokratischen Sinne unterstützt und gefördert werden. Im besten Fall werden dabei die Weichen für ein lebenslanges Interesse an politischer und gesellschaftlicher Teilhabe gestellt.


Doch was genau macht politische Bildung in der Grundschule aus? Welche didaktischen Prinzipien sind von besonderem Interesse? Welche Bildungspotenziale können im Hinblick auf die verschiedenen Dimensionen des Lernens identifiziert werden?


Dieses Handbuch stellt die theoretischen Grundlagen sowie die thematischen und didaktischen Aspekte von politischer Bildung für Young Citizens vor. Dazu gehört es auch, übergreifende Themen wie Klimawandel, Krieg und Frieden, Digitalisierung oder Diversität für die politische Bildung in der Grundschule fachwissenschaftlich zu erschließen und eine breite Palette von Methoden und Praxisbeispielen aufzuzeigen.
Bundeszentrale für politische Bildung
Herausgeber:innen: Iris Baumgardt, Dirk Lange 480 Seiten - ISBN 978-3-7425-0777-8


28. Duisburger Boule-/Pétanque-Stadtmeisterschaft am 14.04.2024
Die Kugeln rollen wieder! Am Sonntag, 14.04.2024 findet auf der Bouleanlage des Homberger TV, Friesenplatz 1 in 47198 Duisburg-Homberg bereits die 28. Duisburger Boule-/Petanque-Stadtmeisterschaft statt. Spieler aus den Duisburger Boule-Vereinen, Boule-Abteilungen und Spielgemeinschaften sowie in Duisburg wohnende Boule-Spieler sind startberechtigt.


Es wird Doublette gespielt, das bedeutet, dass sich Zweier-Teams anmelden können. Die vier erstplatzierten Teams erhalten Pokale und weitere Sachpreise. Wer sich gerne über den Boule-Sport informieren möchte, ist herzlich willkommen. Auch Schlachtenbummler und Zuschauer sind gerne gesehen.


Die Mitglieder der Bouleabteilung des Homberger TV sorgen für gute Verpflegung zu kostengünstigen Preisen. Voranmeldungen nimmt die Fachschaftsleiterin Elke Schottek unter fachschaft-petanque@web.de gerne entgegen.


Vor 10 Jahren in der BZ: Liebesschlösser in Duisburg

Schlösser mit öffentlichem Bekenntniss und Blick auf teuren Schrott

Innenhafenbesucher sollen wissen, dass...

Rolf es auch schon 2008 getan hat.  

Und nach dem Liebesbeweis ging es der Garnele an den Kragen,

während der Innenhafenbewohner mit Kiemen sich munter im Hafen tummeln kann - Fotos haje

 

Dienstag, 1. April 2014 in der BZ: Duisburger Schüler in Topform
Zwei Schüler-Teams fahren zum Landesfinale im „Milchcup 2014“ nach Düsseldorf.

Es ist soweit, die besten 280 Nachwuchs-Tischtennisspieler Nordrhein-Westfalens kämpfen am kommenden Freitag um den Titel des Landesmeisters im Milchcup 2014. Bei dem deutschlandweit einzigen Wettkampf im Tischtennis-Rundlauf, starteten dieses Jahr insgesamt 24.400 begeisterte Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet.  Zwei Duisburger Teams haben sich in spannungsgeladenen Matches gegen Spieler aus dem Großraum Duisburg, Essen, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr und Velbert durchgesetzt und bis in das Landesfinale gekämpft. Zum Finale nach Düsseldorf fahren: Die Mannschaft der Klasse 6b der August-Thyssen-Realschule und das Team der Klasse 3 der Grundschule Van-Gogh-Straße aus Duisburg.    


Der von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen e. V. (LV Milch NRW) ausgeschriebene Milchcup richtet sich an alle Schüler der Klassenstufen drei bis sechs. Seit dem Jahr 2000 haben schon sage und schreibe über 140.000 Schüler an diesem beliebten Wettkampf teilgenommen. Das Spiel um die Milch ist das teilnehmerstärkste Tischtennisturnier in Nordrhein-Westfalen. 

Die Milchcup NRW-Landesmeisterschaft 2014 findet am Freitag, den 04. April 2014 ab 10:30 Uhr im Deutschen Tischtennis-Zentrum in Düsseldorf statt. Die Siegerteams und ihre Klassenkameraden erhalten u. a. zwei Wochen lang Schulmilch gratis. Zusätzlich bekommen die Sieger der 14. NRW-Landesmeisterschaft 200 Euro für die Klassenkasse. Der Milchcup wird vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und vom Westdeutschen Tischtennisverband e.V. unterstützt.


Digital-Café für Seniorinnen und Senioren - Jugendliche geben praktische Tipps im Umgang mit Smartphone und Tablet
Im Huckinger Gemeindezentrum, Angerhauser Straße 91, öffnet zum 17. April 2024 um 16.15 Uhr das Digital-Café für Seniorinnen und Senioren. Hierzu lädt die Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd herzlich ein. Beim gemütlichem Zusammensein können Besucherinnen und Besucher ihre brennenden Fragen zur Bedienung von Smartphone und Tablet an echte Kennerinnen und Kenner der Materie stellen: Jugendliche aus der Jugendarbeit der Gemeinde wissen hierzu alle Kniffe und geben dieses Wissen ganz praktisch weiter.

Zudem wird die App „Gut versorgt in Duisburg“ vorgestellt, die die Seniorinnen und Senioren direkt ausprobieren können. Das Digital-Café soll es regelmäßig geben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://www.evgds.de

Pia, Marie und Tom aus der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd, die im Digitalcafé Tipps für den Umgang mit Smartphone & Co geben werden. (Foto: www.ekgr.de) 


Neumühler Marktandachten im April
Wenn freitags in Neumühl Markttag ist, sind die Türen der benachbarten Gnadenkirche, Obermarxloher Str. 40, geöffnet, denn evangelische und katholische Kirche laden um 10.30 Uhr zur kleinen Auszeit, zur ökumenischen Marktandacht, ein. Die nächsten „12 Minuten für Gott“ gibt es im April am 5. mit Pater Tobias, am 12. mit Pfarrer Michael Hüter, am 19. mit Anja Buchmüller-Brand und am 26. mit Pfarrer Michael Hüter.
Sie alle sind Teil des ökumenischen Teams und laden gemeinsam mit den beiden mitwirkenden Kirchenmusikern Karl Hülskämper und Markus Kämmerling herzlich zu den zwölf Minuten für und mit Gott ein.     
Das Team der Ökumenischen Marktandachten in Neumühl: (v.l.) Pfarrer Michael Hüter, Annette Pellny, Pater Tobias und Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand (Foto: Bartosz Galus)



Gaspreise für Haushalte im 2. Halbjahr 2023 um 6,9 % gesunken
Gas- und Strompreise bleiben trotz Rückgängen auf hohem Niveau
Gaspreise, 2. Halbjahr 2023 zum 1. Halbjahr 2023 private Haushalte: -6,9 %
Nicht-Haushaltskunden: -12,5 % Strompreise, 2. Halbjahr 2023 zum 1. Halbjahr 2023
private Haushalte: -1,3 % Nicht-Haushaltskunden: -1,7 %

Die privaten Haushalte in Deutschland haben im 2. Halbjahr 2023 im Durchschnitt 11,41 Cent je Kilowattstunde Erdgas gezahlt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Gaspreise damit gegenüber dem 1. Halbjahr 2023 um 6,9 %. Gegenüber dem 2. Halbjahr 2022 waren sie allerdings um gut ein Fünftel (+22,2 %) höher. Im Vergleich zum 2. Halbjahr 2021, dem Vergleichszeitraum vor dem russischen Angriff auf die Ukraine und der sich verstärkenden Energiekrise, lagen die Gaspreise für Haushaltskunden sogar um mehr als zwei Drittel (+67,1 %) höher.


Strom kostete die Verbraucherinnen und Verbraucher im 2. Halbjahr 2023 durchschnittlich 41,75 Cent je Kilowattstunde, das waren 1,3 % weniger als im 1. Halbjahr 2023, aber knapp ein Fünftel (+19,4 %) mehr als im 2. Halbjahr 2022 und gut ein Viertel (+27,0 %) mehr als im 2. Halbjahr 2021. In den Preisen sind die bis Jahresende 2023 geltenden Preisbremsen für Strom und Erdgas aus dem dritten Entlastungspaket der Bundesregierung berücksichtigt.


Erdgaspreise für Nicht-Haushaltskunden um 12,5 % niedriger als im 1. Halbjahr 2023
 Nicht-Haushaltskunden, zum Beispiel Unternehmen oder Behörden, zahlten im 2. Halbjahr 2023 für Erdgas ohne Mehrwertsteuer und andere abzugsfähige Steuern durchschnittlich 6,73 Cent je Kilowattstunde. Das waren 12,5 % weniger als im 1. Halbjahr 2023. Gegenüber dem 2. Halbjahr 2022 fielen die Preise um 16,5 %, gegenüber dem 2. Halbjahr 2021 lagen die Preise insgesamt aber um 45,4 % höher.


Die Erdgaspreise für Nicht-Haushaltskunden entwickelten sich je nach Jahresverbrauch sehr unterschiedlich. Kunden mit einem Jahresverbrauch zwischen 1 000 und 10 000 Gigajoule zahlten im 2. Halbjahr 2023 mit 8,86 Cent je Kilowattstunde 9,0 % weniger als im 1. Halbjahr 2023. Die Preise für diese Verbrauchsgruppe lagen damit 35,3 % höher als im 2. Halbjahr 2022 und 99,1 % höher als im 2. Halbjahr 2021. Kunden mit einem Jahresverbrauch von über 4 Millionen Gigajoule zahlten mit 4,85 Cent je Kilowattstunde 14,2 % weniger als im 1. Halbjahr 2023.


Die Preise lagen hier 57,2 % niedriger als im 2. Halbjahr 2022 und 14,6 % niedriger als im 2. Halbjahr 2021. Für Strom zahlten Nicht-Haushaltskunden im 2. Halbjahr 2023 durchschnittlich 20,35 Cent je Kilowattstunde ohne Mehrwertsteuer und andere abzugsfähige Steuern. Damit war Strom für sie 1,7 % billiger als im 1. Halbjahr 2023 und 1,9 % billiger als im 2. Halbjahr 2022, aber 22,2 % teurer als im 2. Halbjahr 2021.  

Strom und Erdgaspreise für Nicht-Haushaltskunden ohne Mehrwertsteuer und andere abzugsfähige Steuern in Cent pro Kilowattstunde:


NRW: Rückgang der viehhaltenden Betriebe um fast 15 Prozent
Am 1. März 2023 haben 23 650 nordrhein-westfälische Betriebe Vieh gehalten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand der repräsentativen Agrarstrukturerhebung mitteilt, lag die Zahl der viehhaltenden Betriebe damit in etwa auf dem Niveau der Landwirtschaftszählung im Jahr 2020 (+0,2 Prozent). Allerdings zeigt sich im Langzeitvergleich mit der Erhebung im Jahr 2010 ein Rückgang der Betriebe von 14,7 Prozent.

Zahl der Betriebe mit Zuchtsauenhaltung um fast 63 Prozent rückläufig seit 2010
Zum Stichtag 1. März 2023 wurden in 6 630 Betrieben rund 6,4 Millionen Schweine gehalten. Das waren 10,3 Prozent weniger Betriebe als 2020, bzw.. 35,6 Prozent weniger Betriebe als 2010. Die Zahl der Schweine ist gegenüber 2010 um 3,9 Prozent gesunken. In der Langzeitbetrachtung gab es insbesondere bei Betrieben mit Zuchtsauen einen Rückgang zu verzeichnen: Im vergangenen Jahr wurden in 1 420 Betrieben rund 329 600 Zuchtsauen gehalten. Das waren 22,8 Prozent weniger Betriebe als 2020 und 62,6 Prozent weniger Betriebe als im Jahr 2010.


Die Zahl der Zuchtsauen ist gegenüber 2010 um 34,4 Prozent zurückgegangen. Zahl der Ferkel pro Betrieb hat sich seit 2010 fast verdoppelt 1 980 Betriebe in NRW haben am 1. März 2023 rund 1,9 Millionen Ferkel gehalten. Im Vergleich zu 2010 hat sich die Zahl der Haltungen halbiert (−54,0 Prozent), während die Zahl der Tiere (−1,0 Prozent) auf ähnlichem Niveau blieb. Damit hat sich die durchschnittliche Zahl der Ferkel pro Betrieb von 456 Tieren im Jahr 2010 auf 982 Tiere im Jahr 2023 mehr als verdoppelt..

Rinderhaltung: Über 45 Prozent weniger Betriebe mit Milchkühen seit 2010 In 12 700 nordrhein-westfälischen Betrieben wurden am 1. März 2023 rund 1,3 Millionen Rinder gehalten. Das waren 1,7 Prozent weniger Betriebe als 2020, bzw. 23,5 Prozent weniger Betriebe als 2010. Darunter verzeichneten die Milchkuhhaltungen einen Rückgang von 45,3 Prozent auf 4 470 Betriebe. Die Zahl der Rinder ist seit 2010 um 8,3 Prozent gesunken. 2023 gab es mit 383 800 Tieren 2,2 Prozent weniger Milchkühe als 2010. Im Durchschnitt standen 86 Milchkühe im Jahr 2023 in einer Haltung; 2010 waren es noch 48 Tiere.

Schafhaltung: Gut 18 Prozent mehr Betriebe mit Schafhaltungen als 2010 Die Haltung von Schafen in nordrhein-westfälischen Betrieben ist weiter gestiegen. Am 1. März 2023 haben 2 720 Betriebe rund 174 600 Schafe gehalten. Damit wurden rund 250 mehr Betriebe mit Schafhaltungen (+10,1 Prozent) als 2020 erfasst. Im Vergleich zu 2010 sind die Betriebszahlen um 360 Betriebe bzw. 18,2 Prozent gestiegen. Die Zahl der Schafe verzeichnete im selben Zeitraum eine Zunahme von 27,6 Prozent.



Kakaopreis auf Rekordniveau
Schokolade könnte schon bald deutlich teurer werden, denn die wichtigste Zutat, der Kakao, erreichte auf dem Weltmarkt kürzlich einen zwischenzeitlichen Rekordpreis von rund 10.000 US-Dollar pro Tonne. Wie auch diese Infografik auf Basis der monatlichen Preisdaten der International Cocoa Organization (ICCO) zeigt, hat sich der Durchschnittspreis für eine Tonne Kakao innerhalb der vergangenen 12 Monate mehr als verdoppelt. Im Februar 2024 wurden für eine Tonne Kakaofrüchte im Schnitt rund 5.640 US-Dollar beziehungsweise 5.226 Euro bezahlt. Grund für den rasanten Preisanstieg sind schlechte Ernteerträge in Westafrika, der Schlüsselregion des Kakaoanbaus und das daraus entstandene Angebotsdefizit.


Wetterphänomene aber auch strukturelle Anbauprobleme haben beispielsweise die Ernte in der Elfenbeinküste massiv beeinträchtigt. Die Elfenbeinküste ist der weltweite Hauptproduzent von Kakao und größter Exporteur – etwa 44 Prozent des globalen Kakaos stammt aus dem westafrikanischen Land. Dementsprechend ist der Kakaomarkt auch sehr volatil. Wie wichtig Afrika für den weltweiten Kakaohandel ist, zeigt etwa eine weitere Statista-Grafik. Zusätzlich zur Sorge über knappe physische Vorräte, verschärft sich auch die Lage am Finanzmarkt.


Einige Händler, die Futures verkauft haben, benötigen nun Barmittel, um ihre Margin Calls für Derivate zu decken, was bei steigenden Märkten die Schließung vieler Short-Positionen bedeuten kann – ein Faktor, der die Preistrends weiter befeuert. Analyst:innen warnen vor einer möglichen Verschärfung der Liefersituation. Neue Regelungen der Europäischen Union, die den Verkauf von Produkten, die zur Entwaldung beitragen, unterbinden sollen, könnten es den Schokoladenproduzenten noch schwerer machen, ausreichende Zulieferungen zu sichern. Renè Bocksch
Infografik: Kakaopreis auf Rekordniveau | Statista

Afrika liefert drei Viertel der weltweiten Kakaoernte
Der weltweite Handel mit Kakao ist ein sensibles Geschäft: Über die Hälfte der weltweiten Ernte kommt aus den Ländern Elfenbeinküste und Ghana. Sobald es Anzeichen dafür gibt, dass die Ernte hier weniger gut ausfallen könnte als in den Vorjahren, werden die Händler unruhig. Schlechte Ernteerträge haben den Kakaopreis in den vergangenen Monaten deutlich in die höhe steigen lassen, wie eine weitere Statista-Grafik veranschaulicht. Wie abhängig der Kakaomarkt von Afrika ist, zeigt diese Statista-Grafik.


Etwa drei Viertel der globalen Kakaoernte stammt aus afrikanischen Staaten - vor allem aus der Region Westafrika. Laut Schätzungen der International Cocoa Organization aus dem Februar 2024, wird die globale Erntesaison 2023/24 mit etwa 4,5 Millionen Tonnen deutlich unter dem Niveau der Vorjahre liegen. Das liegt vor allem an der deutlich sinkenden Erntemenge aus Afrika, die um rund 0,4 Millionen Tonnen auf 3,2 Millionen fällt.
Infografik: Afrika liefert drei Viertel der weltweiten Kakaoernte | Statista

Welche Schoko-Marken essen die Deutschen am häufigsten? Stand 28.03.2024
Naschen gehört zu Ostern dazu – vor allem Schokolade! Welche Tafeln und Riegel in Deutschland besonders hohen Stellenwert haben, deuten die Statista Consumer Insights anhand einer Umfrage zu den innerhalb des vergangenen Jahres konsumierten Schokoladen-Marken an. Demnach ist “Kinder” die beliebteste Marke unter den in Deutschland befragten Personen – rund 59 Prozent haben angegeben innerhalb der letzten 12 Monate ein Produkt aus diesem Sortiment gegessen zu haben.


Auf dem zweiten Rang liegen die Schokoladen von Milka mit 55 Prozent, dahinter folgt mit “Duplo” ein weiterer Riegel aus dem Hause Ferrero. Morgens um halb Zehn oder zu einem anderen Zeitpunkt verzehren etwa 48 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen Knoppers. Die Schweizer Maitre-Chocolatiers von Lindt kommen auf 45 Prozent vor Ritter Sport (44 Prozent), KitKat (39 Prozent) und Snickers (37 Prozent). Die Schokoladen-Präferenzen der Konsument:innen scheinen derweil stark von der Regionalität abzuhängen. So bevorzugen beispielsweise Umfrageteilnehmer:innen in Großbritannien die heimische Marke Cadbury, in den USA werden wiederum am häufigsten Produkte von Hershey’s verzehrt.
Infografik: Welche Schoko-Marken essen die Deutschen am häufigsten? | Statista

Osterhase und Weihnachtsmann sind Exportschlager
Ostern, Nikolaus und Weihnachten ohne Schokoladenfiguren der Protagonisten? Undenkbar für die meisten Deutschen. Das zeigen die Produktionsmengen, die jedes Jahr vom Bundesverband der Süßwarenindustrie (BDSI) veröffentlicht werden und die im dreistelligen Millionenbereich liegen. Wie die Statista-Grafik veranschaulicht, sind dabei sowohl Schokoladen-Osterhasen als auch Nikoläuse und Weihnachtsmänner Exportschlager: Von den 240 Millionen Osterhasen werden dieses Jahr mehr als die Hälfte in andere Länder exportiert.


Wichtigste Exportländer und -regionen sind die Europäische Union, die USA, Kanada sowie Australien und Südafrika. Auch die Nikoläuse und Weihnachtsmänner aus hiesiger Produktion sind im Ausland beliebt. Etwa ein Drittel gehen in den Export. Die Schoko-Nikoläuse sind laut BDSI dabei besonders in Frankreich, Österreich und dem Vereinigten Königreich begehrt. Die Weihnachtsmänner werden in ähnliche Regionen wie die Osterhasen exportiert.


Nach Abzug der exportierten Ware landen in etwa 118 Millionen Osterhasen und 105 Millionen Weihnachtsmänner bzw. Nikoläuse im deutschen Einzelhandel. Die beiden Schoko-Klassiker sind somit bei deutschen Naschkatzen ähnlich beliebt. Die Produktionsmenge der Schokohasen hat indes gegenüber dem Vorjahr um etwa zehn Millionen Stück zugenommen - bei den Nikoläusen sind es hingegen "nur" zwei Millionen. Der weitverbreitete Irrglaube, dass aus unverbrauchten Osterhasen, später Nikoläuse werden oder umgekehrt, stimmt laut BDSI allerdings nicht. Renè Bocksch
Infografik: Osterhase und Weihnachtsmann sind Exportschlager | Statista

Milliardenmarkt Schokolade
Die Umsätze mit Schokolade in Deutschland werden im laufenden Jahr voraussichtlich um etwa 15 Prozent über denen des Vorjahres liegen. Dabei werden pro Kopf ungefähr 66 Euro umgesetzt. Das zeigt die Infografik auf Basis von Daten des Statista Consumer Market Outlook. Die Umsätze ziehen dabei kräftiger an als in den Jahren zuvor. Hierbei könnte ein Nachholeffekt eine Rolle spielen, da zuletzt viele Fest- und Feiertage durch die Einschränkungen der Pandemie ausgefallen oder in kleinerem Kreise begangen worden sind. Saisonartikel spielen eine große Rolle im Schokoladenmarkt.


Im Markt für Schokoladenhohlfiguren sind dabei Osterhasen deutlich wichtiger als Weihnachtsmänner. Die Schweizer Lindt & Sprüngli AG bzw. ihre deutsche Dependance Lindt & Sprüngli Deutschland ist Marktführer auf dem deutschen Markt für Saisonartikel und kommt hier auf einen wertmäßigen Marktanteil von über 25 Prozent. Wichtige deutsche Schokoladenhersteller sind z.B. Lindt & Sprüngli Deutschland in Aachen, Alfred Ritter (Ritter Sport) und Stollwerck.

Der größte Schokoladenhersteller der Welt ist die Schweizer Barry Callebaut-Gruppe, die allerdings keine Produkte für den Endverbraucher herstellt, sondern ausschließlich andere Hersteller (z.B. Hershey und Cadbury) beliefert. Milka, Ritter Sport und Lindt sind die beliebtesten Marken von Tafelschokoladen bei deutschen Verbrauchern, Duplo der beliebteste Schokoriegel.

Der Statista Consumer Market Outlook stützt sich auf Ressourcen der Statista-Plattform sowie auf eigene Marktforschung, nationale Statistikämter, internationale Institutionen, Fachverbände, Unternehmen, die Fachpresse und die Erfahrung unserer Analysten. Wir bewerten den Status quo des Marktes, beobachten Trends und erstellen eine unabhängige Prognose über die Marktentwicklung der globalen Lebensmittel Industrie. Florian Zandt
Infografik: Milliardenmarkt Schokolade | Statista

Geschmack ist Konsument:innen wichtiger als Fairtrade
Bei Schokolade zählt für die Deutschen ein innerer Wert ganz besonders: Der Geschmack. 93 Prozent der Teilnehmer:innen an einer gemeinsamen Umfrage von YouGov und Statista gaben an, beim Schokoladenkauf auf den Genussfaktor zu achten. Wie unsere Grafik zeigt, sind ethische und gesundheitliche Gründe den Deutschen weniger wichtig. Achten noch 75 Prozent auf den Preis und 73 Prozent auf die Zutaten, ist der Zuckergehalt (53 Prozent) und ob die Schokolade unter fairen Bedingungen entstanden ist (49 Prozent) nur für einen Teil der Schokoladenfans relevant. Besonders letzteres wird allerdings immer wichtiger.


Allein in Ghana sollen laut Angaben der Tagesschau rund eine Million Kinder auf Kakaoplantagen arbeiten, trotz eines landesweiten Verbots der Kinderarbeit. Während Fairtrade-Siegel in diesem Teilbereich keine komplette Transparenz garantieren können, werden sie von Verbraucherschützer:innen doch als ein wichtiger Schritt hin zu einer humaneren Schokoladenproduktion gesehen. Laut Daten des Statistischen Bundesamts wurden allein 2021 in Deutschland rund 178.000 Tonnen Kakaomasse hergestellt. An Kakaobutter, ein wichtiger Anteil an Tafelschokolade, die ohne Kuhmilch auskommt, wurden 171.000 Tonnen produziert, Schokoladenüberzugsmasse sogar 218.000 Tonnen. Schätzungen des Statista Consumer Market Outlook zufolge betrug der Pro-Kopf-Absatz von Schokoladenwaren im vergangenen Jahr rund 2,5 Kilogramm. Florian Zandt
Infografik: Geschmack ist Konsument:innen wichtiger als Fairtrade | Statista